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Ratgeber: „Zwei-Drei“ – Was die Zahlen beim Zahnarzt bedeuten

„Zwei-acht, eins-acht fehlt und drei-vier Krone“ – Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was diese Zahlen eigentlich zu bedeuten haben, wenn der Zahnarzt Ihre Zähne begutachtet? Wir klären auf.

Zahlen und Zähne

Vermutlich haben Sie es schon erraten, die Zahlen bezeichnen einzelne Zähne. Sie ergeben sich daraus, dass ein Erwachsender insgesamt 32 Zähne besitzt, 16 im Oberkiefer, 16 um Unterkiefer. Kinder hingegen haben nur 20 Milchzähne. Die Backen- und Weisheitszähne kommen erst später hinzu. Manche Menschen haben auch gar keine Weisheitszähne angelegt.

Sie fragen sich, warum der Zahnarzt dann eine Zahlenkombination aus zwei Zahlen nennt? Das liegt daran, dass der Mund in vier Quadranten eingeteilt wird: oben rechts liegt der erste, oben links der zweite, unten links der dritte und unten rechts der vierte. Die erste Zahl, die genannt wird, steht also immer für den Quadraten. Die zweite Zahl bezeichnet dann den genauen Zahn daran. Zwei-acht bezeichnet beispielsweise den Weisheitszahn im rechten Oberkiefer, drei-vier hingegen einen kleineren Backenzahn im linken Unterkiefer.

Übrigens ist auch durch die Zahlenbezeichnung gleich zu erkennen, ob es sich um ein Kindergebiss oder Erwachsenengebiss handelt, denn bei Kindern sind die Quadranten mit fünf, sechs, sieben und acht durchnummeriert.

Warum gibt es die Zahn-Zahlen?

In erster Linie dienen die Zahlen der Dokumentation, denn so ist jeder Zahn eindeutig beschrieben. Dies ist auch wichtig für Befunde oder bei der Erstellung von Heil- und Kostenplänen. Außerdem wird das einheitliche Schema mit den Zahnnummern international genutzt, sodass auch bei einem Umzug ins Ausland einfach mit früheren Behandlern kommuniziert werden kann.

Sie haben noch Fragen? Kein Problem. Gerne beraten wir Sie in der Zahnklinik Dreiländereck in Rheinfelden persönlich zu allen Fragen der Zahnmedizin.

Jetzt Termin vereinbaren unter +49 (0)7623 – 717 87 0 oder online.

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